GEMEINSAM GEGEN GEWALT UND RADIKALISIERUNG- Für Männer

Am 24.05.2026 wurde im Afghanischen Kultur-, Integrations- und Sportverein AKIS im Rahmen des Projekts „Gemeinsam gegen Gewalt und Radikalisierung“ ein erfolgreicher Männer-Workshop von 10:00 bis 15:00 Uhr durchgeführt. Das Projekt fand in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Sozialministerium statt und hatte das Ziel, junge Männer über Gewaltprävention, gesellschaftliche Verantwortung, Integration und den friedlichen Umgang miteinander zu sensibilisieren.
Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Herr Masi Ghousuddin die Teilnehmer herzlich, stellte das Team vor und erklärte das Tagesprogramm sowie die Ziele des Workshops. Danach richtete Herr Mir einige Worte an die Teilnehmer und bedankte sich besonders beim österreichischen Sozialministerium für die wertvolle Unterstützung und die Möglichkeit, solche wichtigen Projekte und Aktivitäten für die migrantische Gemeinschaft umzusetzen. Er betonte, dass gemeinsame Projekte dieser Art einen wichtigen Beitrag zur Integration, zum gesellschaftlichen Frieden und zur Prävention von Extremismus leisten.
Im weiteren Verlauf führten Herr Wali Mohammad Yousufzai und Herr Seliyman Eltezam gemeinsam mit dem Migrationsexperten Herrn Alkozai sowie Herrn Nazari als Islam-Experten intensive Gespräche und Vorträge zu den Themen Gewalt, Hass, Radikalisierung, Bildung und Verantwortung in Familie und Gesellschaft. Die Teilnehmer diskutierten sehr aktiv mit und brachten ihre persönlichen Erfahrungen, Sorgen und Vorschläge offen ein. Besonders hervorgehoben wurde, wie wichtig Bildung, Arbeit und soziale Unterstützung für junge Menschen sind, damit sie nicht in Gewalt oder Radikalisierung geraten. Viele Teilnehmer erklärten, dass Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit und soziale Ausgrenzung große Risiken darstellen können.
Die Teilnehmer sprachen außerdem über Herausforderungen im Alltag, insbesondere über Schwierigkeiten in der Arbeitswelt, in Ämtern, in Deutschkursen und in Schulen. Einige berichteten von Diskriminierungserfahrungen als Menschen mit Migrationshintergrund. Trotz dieser Probleme waren sich alle Teilnehmer einig, dass Respekt, gegenseitiges Verständnis und Bildung die wichtigsten Wege für ein friedliches Zusammenleben sind.
Im Rahmen der Abschlussrunde wurden mehrere wichtige Vorschläge eingebracht. Die Teilnehmer wünschten sich künftig die Einladung von Expertinnen und Experten des AMS oder der Arbeiterkammer Wien, um mehr Informationen über Beschäftigungsmöglichkeiten, Weiterbildung und Rechte am Arbeitsmarkt zu erhalten. Ebenso wurde vorgeschlagen, regelmäßige Begegnungszentren und Austauschmöglichkeiten für Jugendliche und Familien mit Migrationshintergrund zu schaffen, damit soziale Isolation verhindert und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt werden kann.
Der Workshop wurde erfolgreich abgeschlossen und von den Teilnehmern sehr positiv bewertet. Das Projekt zeigte erneut, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Vereinen, Expertinnen und Experten sowie dem österreichischen Sozialministerium ist, um gemeinsam gegen Gewalt, Hass und Radikalisierung zu arbeiten und gleichzeitig Integration, Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt in der Gesellschaft zu fördern.

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