GEMEINSAM GEGEN GEWALT UND RADIKALISIERUNG – 20.6.2026 Frauen

Am 20. Juni fand der Frauen-Workshop mit 22 teilnehmenden Frauen und 6 anwesenden Kindern statt. Der Obmann des Vereins, Herr Ghousuddin Mir, eröffnete die Veranstaltung und begrüßte alle Teilnehmerinnen herzlich. Er erklärte, dass das Projekt mit Unterstützung des Sozialzentrums der Stadt Wien durchgeführt wurde.

Zu Beginn wurden durch Frau Sherzai die Datenschutzformulare ausgefüllt. Anschließend sprach Frau Naseri über die Bedeutung von Bildung und Integration von Frauen. Danach informierte Narges Khawari über Weiterbildungsmöglichkeiten und den Zugang zum Arbeitsmarkt. Sie erklärte unter anderem, dass beim BFI Sprachkurse angeboten werden und auch der WAFF verschiedene Weiterbildungsprogramme zur Verfügung stellt.

Der Workshop fand von 10:00 bis 17:00 Uhr statt und beinhaltete zwei Pausen mit Kaffee, Getränken sowie einem gemeinsamen Mittagessen.

Als Fachexpertinnen waren Dr. Gawhar Mosleh von FEM Süd sowie Maryam Singh vom Migrationsbereich eingeladen. Beide Expertinnen hielten Vorträge und führten Gespräche zu den Themen Gesundheit, Integration sowie Gewaltprävention. Sie erklärten zudem, dass sie ihr Honorar als Spende dem Verein zur Verfügung stellen.

Frau Maria vom Verein „Stop Gewalt gegen Partner“ hätte als Referentin ebenfalls teilnehmen sollen, musste sich jedoch in letzter Minute entschuldigen, da sie plötzlich erkrankt war.

Zu den einzelnen Themen fanden lebhafte Diskussionen statt. Die Teilnehmerinnen berichteten, dass sie sehr gerne arbeiten möchten, dies jedoch aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse oft nicht möglich sei. Viele Frauen äußerten den Wunsch, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern, und zeigten großes Interesse an weiteren Kursangeboten.

Ein wichtiger Teil der Diskussion befasste sich mit den Ursachen von Gewalt und Radikalisierung. Als wesentliche Gründe wurden Armut, fehlende Beschäftigungsmöglichkeiten sowie mangelnde Perspektiven genannt. Die Teilnehmerinnen betonten außerdem, dass Frauen und Mädchen einen großen Bedarf an kontinuierlicher Beratung und Unterstützung haben.

Viele Teilnehmerinnen hoben hervor, dass ein Gemeinschafts- und Beratungszentrum für Frauen und Jugendliche sehr wichtig wäre, damit Frauen regelmäßige Beratung erhalten und Jugendliche ihre Freizeit sinnvoll und in einem sicheren Umfeld verbringen können.

Am Ende der Veranstaltung wurden Feedbackbögen ausgefüllt. Die Rückmeldungen der Teilnehmerinnen waren sehr positiv und zeigten den Bedarf an weiteren Informations- und Beratungsveranstaltungen.

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