GEMEINSAM GEGEN GEWALT UND RADIKALISIERUNG – 13.6.2026 Männer

Am 13.06.2026 wurde im Afghanischen Kultur-, Integrations- und Sportverein AKIS im Rahmen des Projekts „Gemeinsam gegen Gewalt und Radikalisierung“ ein erfolgreicher Männer-Workshop von 10:00 bis 15:00 Uhr durchgeführt. Ursprünglich war die Veranstaltung für den 21.06.2026 geplant. Aufgrund eines Workshops in Linz wurde der Termin jedoch auf den 13.06.2026 vorverlegt.

Das Projekt fand in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Sozialministerium statt und hatte das Ziel, junge Männer über Gewaltprävention, gesellschaftliche Verantwortung, Integration sowie den friedlichen Umgang miteinander zu sensibilisieren.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Herr Masi Ghousuddin die Teilnehmer herzlich, stellte das Team vor und erläuterte das Tagesprogramm sowie die Ziele des Workshops. Anschließend richtete Herr Mir einige Worte an die Anwesenden und bedankte sich beim österreichischen Sozialministerium für die Unterstützung und die Möglichkeit, wichtige Projekte für die migrantische Gemeinschaft umzusetzen. Er betonte die Bedeutung solcher Initiativen für Integration, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Prävention von Gewalt und Radikalisierung.

Im weiteren Verlauf führten Herr Wali Mohammad Yousufzai, Herr Seliyman Eltezam, der Migrationsexperte Herr Alkozai sowie Herr Nazari als Islam-Experte Vorträge und Gespräche zu den Themen Gewaltprävention, gesellschaftliche Verantwortung, Bildung und Integration durch. Die Teilnehmer beteiligten sich aktiv an den Diskussionen und brachten ihre Erfahrungen und Ansichten ein.

Für den Workshop hatten sich insgesamt 22 Personen angemeldet. An der Veranstaltung nahmen schließlich 16 Personen teil. Unter den Teilnehmern befanden sich auch mehrere Angehörige der afghanischen Sikh- und Hindu-Gemeinschaft, deren Teilnahme einen wichtigen Beitrag zum interkulturellen Austausch und zum gegenseitigen Verständnis leistete.

Im Rahmen des Dialogs wurde von den Teilnehmern vorgeschlagen, dass derartige Kurse und Workshops künftig verpflichtend von staatlicher Seite angeboten beziehungsweise vorgesehen werden sollten, damit mehr Jugendliche daran teilnehmen und von den Inhalten profitieren können.

Der Workshop wurde erfolgreich abgeschlossen und von den Teilnehmern positiv bewertet. Die Veranstaltung zeigte erneut, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Vereinen, Expertinnen und Experten sowie dem österreichischen Sozialministerium ist, um Gewalt, Hass und Radikalisierung vorzubeugen und gleichzeitig Integration, Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern.

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